Dieses Bild ist auf einer Motorradrunde durch die Sächsische Schweiz entstanden. Zu sehen ist der schöne Ortskern von Hohnstein mit der Burg und der Stadtkirche.

Die Burg Hohnstein ist die einzig erhaltene rechtselbische Burg in der Sächsischen Schweiz. Sie hat eine sehr bewegte Geschichte. Gebaut wurde sie als böhmische Grenzfeste (also gegen Sachsen gerichtet), später war sie dann Jagdsitz der Wettiner. Nach dem ersten Weltkrieg beherbergte sie dann zeitweise ein Jugendgefängniss bevor sie dann 1925 Jugendherberge wurde. Während des zweiten Weltkrieges war sie Konzentrationslager für politische Häftlinge und nach dem Krieg Auffanglager für Flüchtlinge.  Zu DDR-Zeiten wurde sie wieder als Jugendherberge ausgebaut und auch heute noch kann man in der Burg günstig übernachten.

Der Besuch auf der Burg lohnt sich immer, die Anlage nebst Museum ist beeindruckend und man hat auch einen sehr schönen Blick  von da.

Auch die Stadtkirche ist einen Besuch wert, sie gilt als eine der schönsten Barockkirchen Sachsens. Was viele nicht wissen, nach einem Brand der ursprünglichen Kirche wurde sie vom Ratszimmermeister George Bähr wiedererrichtet, der ja bekanntermaßen seine Spuren auch in Dresden hinterlassen hat (Dresdner Frauenkirche).

Blick auf Hohnstein

Hier einmal der Blick aus der zweiten Etage des Johanneums (heute: Verkehrsmuseum) in den Stallhof. Bei einem unserer Besuche im Verkehrsmuseum hatten wir das Glück, ein zum lüften geöffnetes Fenster zu entdecken. Dieses wurde dann gleich für das Foto genutzt.

Das Johanneum war übrigens früher das Stallgebäude, welches durch den Stallhof mit dem Georgenbau verbunden ist. Der Stallhof selber ist einer der ältesten, im Original erhaltenen Turnierplätze der Welt (!).

Gut zu sehen sind hier die Sgraffito-Malereien auf der Fassade des “Langen Gangs”. Sgraffito ist eine (Kratz-)Putztechnik, bei der mittels verschiedenfarbigen Putzschichten Bilder und Muster auf Fassaden gebracht werden können.

Stallhof vom Johanneum aus

Das Foto zeigt die Kuppel der Kunstakademie, im Volksmund liebevoll “Zitronenpresse” genannt. Hier lag sie in einem wunderschönen Abendlicht und lud geradezu zum fotografieren ein.

Kuppel der Kunstakademie

 

Hier der Blick zur Brühlschen Terrasse von der Augustusbrücke aus gesehen.

Das Foto entstand kurz vorm Sonnenuntergang, das Licht war sehr warm und kam schön von der Seite. Das ist für mich mit die schönste Zeit des Tages um auf Fotojagd in Dresden zu gehen.

Blick zur Brühlschen Terrasse

Hier ein Foto aus dem Jahr 2013. Es entstand beim Stadtfest, deshalb die vielen Menschen auf der Brühlschen Terrasse.

Die Elbe war zu dieser Zeit sehr niedrig, so das man auch mal unter Brückenbögen laufen konnte wo ansonsten Wasser steht. Mir persönlich gefällt ja die Gestaltung und die Muster in den Bögen sehr gut, leider wird das viel zu wenig bemerkt und gewürdigt.  Darum wurde der Schnitt hier im Bild so gesetzt, das der Brückenbogen der Augustusbrücke auch seinen verdienten Auftritt bekommt.

Blick durch die Augustusbruecke

Hier nochmal ein Blick ins Innere der Katholischen Hofkirche. Dieses mal ein etwas anderer Standpunkt als bei letzten Beitrag. Auch die Bildbearbeitung ist eine andere.

Dieses mal wollte ich den Hochaltar mit dem Altargemälde etwas mehr betonen. Dazu wurde das Bild als High-Key bearbeitet und später nur einige Details mittels Maskierung betont.

Katholische Hofkirche - Altar

Hier ein Foto das schon im letzten Sommer entstanden ist. Der Zwinger im Abendlicht mit einer interessanten Spiegelung in einem Brunnen des Zwingers.  Zu sehen ist rechts im Bild der Wallpavillon, links der Mathematisch-Physikalische Salon.

Das Bild entstand aus mehreren Einzelaufnahmen, da der Zwinger zur Abendzeit nicht sehr menschenleer ist. Ich hab also die Einzelfotos so zusammengesetzt, das im Hauptmotiv keine Personen zu sehen sind. Nachher wurde das Foto in den Kontrasten, den Farbwerten und den Helligkeiten nach meinen Vorstellungen bearbeitet.

Zwinger im Spiegelbild

Hier ein Blick in den Dresdner Zwinger in Richtung Glockenpavillon. Das Foto entstand kurz vor einem Gewitter, welches schnell aus Richtung Westen über Dresden hinweg zog.  Der Standort für das Bild war die Balustrade oberhalb des Nymphenbades. Ich habe es gerade noch geschafft, trocken die Kamera abzubauen.

Zwinger vorm Gewitter

Hier der Blick über die Salzgasse in Richtung Kunstakademie mit der typischen Glaskuppel. Diese wird wegen ihrer charakteristischen Form im Volksmund auch “Zitronenpresse” genannt. Die goldene Figur auf der Kuppel stellt die Fama dar, die römische Göttin des Ruhmes und des Gerüchtes.

Rechts im Bild ist die Rückseite des Albertinum. Dieses wurde einst als Zeughaus errichtet, später jedoch in die jetzige Form als Museumsgebäude umgebaut. Seinen Namen hat es von unserm König Albert von Sachsen.

Albertinum und Zitronenpresse

Die Kuppel der Yenidze in Dresden kommt im Abendlicht am besten zur Geltung – wenn man die schöne Verglasung im Gegenlicht bewundern kann.

Ihren Namen hat die Yenidze übrigens von einem türkischen Tabaksanbaugebiet von dem der Erbauer Hugo Zietz seinen Tabak bezog. Das Vorbild für den Bau war ein prunkvolles Kalifengrabmahl in Kairo. Die Tabakmoschee, wie sie auch wegen Ihrer Form genannt wird, war nach ihrer Erbauung für lange Zeit Deutschlands größte Zigarettenfabrik und hatte für damalige Verhältnisse eine luxuriöse Ausstattung und sehr gute Arbeitsbedingungen. So gab es z.Bsp. Ruhezonen für die Angestellten, u.a. auch auf der Dachterrasse, die heute “Dresdens höchster Biergarten” ist.

Yenidze

Ich habe übrigens zu der Yenidze eine ganz eigene Bindung: mein Urgroßvater war als junger Mann Werbezeichner bei Eckstein & Söhne, einer Tabakmarke die damals in der Yenidze produziert wurde.  Er hat einiges an Notizen und Skizzen hinterlassen, wodurch man das Flair dieser Zeit gut nachvollziehen kann.