Tabakkontor

Die Kuppel der Yenidze in Dresden kommt im Abendlicht am besten zur Geltung – wenn man die schöne Verglasung im Gegenlicht bewundern kann.

Ihren Namen hat die Yenidze übrigens von einem türkischen Tabaksanbaugebiet von dem der Erbauer Hugo Zietz seinen Tabak bezog. Das Vorbild für den Bau war ein prunkvolles Kalifengrabmahl in Kairo. Die Tabakmoschee, wie sie auch wegen Ihrer Form genannt wird, war nach ihrer Erbauung für lange Zeit Deutschlands größte Zigarettenfabrik und hatte für damalige Verhältnisse eine luxuriöse Ausstattung und sehr gute Arbeitsbedingungen. So gab es z.Bsp. Ruhezonen für die Angestellten, u.a. auch auf der Dachterrasse, die heute „Dresdens höchster Biergarten“ ist.

Yenidze

Ich habe übrigens zu der Yenidze eine ganz eigene Bindung: mein Urgroßvater war als junger Mann Werbezeichner bei Eckstein & Söhne, einer Tabakmarke die damals in der Yenidze produziert wurde.  Er hat einiges an Notizen und Skizzen hinterlassen, wodurch man das Flair dieser Zeit gut nachvollziehen kann.