Hier ein Blick in den Dresdner Zwinger in Richtung Glockenpavillon. Das Foto entstand kurz vor einem Gewitter, welches schnell aus Richtung Westen über Dresden hinweg zog.  Der Standort für das Bild war die Balustrade oberhalb des Nymphenbades. Ich habe es gerade noch geschafft, trocken die Kamera abzubauen.

Zwinger vorm Gewitter

Hier der Blick über die Salzgasse in Richtung Kunstakademie mit der typischen Glaskuppel. Diese wird wegen ihrer charakteristischen Form im Volksmund auch „Zitronenpresse“ genannt. Die goldene Figur auf der Kuppel stellt die Fama dar, die römische Göttin des Ruhmes und des Gerüchtes.

Rechts im Bild ist die Rückseite des Albertinum. Dieses wurde einst als Zeughaus errichtet, später jedoch in die jetzige Form als Museumsgebäude umgebaut. Seinen Namen hat es von unserm König Albert von Sachsen.

Albertinum und Zitronenpresse

Die Kuppel der Yenidze in Dresden kommt im Abendlicht am besten zur Geltung – wenn man die schöne Verglasung im Gegenlicht bewundern kann.

Ihren Namen hat die Yenidze übrigens von einem türkischen Tabaksanbaugebiet von dem der Erbauer Hugo Zietz seinen Tabak bezog. Das Vorbild für den Bau war ein prunkvolles Kalifengrabmahl in Kairo. Die Tabakmoschee, wie sie auch wegen Ihrer Form genannt wird, war nach ihrer Erbauung für lange Zeit Deutschlands größte Zigarettenfabrik und hatte für damalige Verhältnisse eine luxuriöse Ausstattung und sehr gute Arbeitsbedingungen. So gab es z.Bsp. Ruhezonen für die Angestellten, u.a. auch auf der Dachterrasse, die heute „Dresdens höchster Biergarten“ ist.

Yenidze

Ich habe übrigens zu der Yenidze eine ganz eigene Bindung: mein Urgroßvater war als junger Mann Werbezeichner bei Eckstein & Söhne, einer Tabakmarke die damals in der Yenidze produziert wurde.  Er hat einiges an Notizen und Skizzen hinterlassen, wodurch man das Flair dieser Zeit gut nachvollziehen kann.

Der Stallhof im Residenzschloss Dresden war ursprünglich als Turnierplatz erbaut und ist daher einer der ältesten, noch original erhaltenen Turnierplätze der Welt.

Das Foto zeigt den Blick durch den Stallhof in Richtung Neumarkt. Die Säulenreihe des „langen Gangs“ (links im Bild) stützt den „langen Saal“, in dem sich übrigens derzeit die Schifffahrtsausstellung des Verkehrsmuseums befindet.  Der „lange Gang“ verbindet den Georgenbau mit dem ehemaligen Stallgebäude, dem Johanneum (heute: Verkehrsmuseum Dresden).

Stallhof

Das ist der Blick ins Innere der Kathedrale Ss. Trinitatis in Dresden, so zumindest der offizielle Name – für uns Dresdner wird es wohl immer die Katholische Hofkirche bleiben.

Das Bild entstand am 04.05.2013 – zum 4. Florianstag in Dresden. Bei dem Festgottesdienst in der Hofkirche wurde u.a. die neue Fahne der Berufsfeuerwehr Dresden geweiht. Der Polizeichor Dresden hatte an diesem Tag die Ehre, den Gottesdienst musikalisch zu untermalen und so konnte ich vorab ungehindert durch die fast menschenleere Kirche streifen.

Gut zu sehen ist der Hochaltar mit dem vom Dresdner Hofmaler Anton Raphael Mengs geschaffenen Altargemälde. Dieses hat mit seinen ca. 10 Metern Höhe sehr beeindruckende Ausmaße und verdeutlicht hier die Dimensionen des Hauptschiffes.

Katholische Hofkirche

Hier ein Blick auf den beleuchteten Wallpavillon des Dresdner Zwinger. Die Beleuchtung im Zwinger ist zu der Zeit sehr schön, weil noch noch nicht alles so überstrahlt wirkt. Das Foto ist zu Beginn der blauen Stunde entstanden und wurde aus mehreren (gleich belichteten) Bildern zusammengesetzt da sich immer wieder Personen durchs Bild bewegt haben. Anschließend wurde das Foto noch bearbeitet.

Wallpavillon

Hier einer der typischen Dresden-Fotomotive: der Blick von der Brühlschen Terrasse über die Münzgasse in Richtung Neumarkt. Ich bleibe da gerne mal stehen, genieße den Blick und schau mir das Gewusel in der Münzgasse an.

Das Foto entstand an einem Nachmittag Anfang März, die Sonne stand schon etwas niedriger und das Licht war dadurch sehr interesant.

Bei der Nachbearbeitung wurden vor allem die ganzen Leitungen/ Drähte über der Münzgasse entfernt und die Farb- und Kontrast-Stimmung nach meinen Vorstellungen angepasst.

Frauenkirche